... ist der sanfte Weg der leeren Hand. Von chinesischen Meistern beeinflusst, entwickelte sich Karate (jap. kara = leer, te= Hand)
auf Okinawa zunächst als Möglichkeit entwaffneter Bauern gegen marodierende Samurai. Durch die Integration des
buddhistischen Dō-Gedankens wurde aus der effektiven Selbstverteidigung in Kriegszeiten eine Lebensphilosophie für
Friedenszeiten. Dō, jap. für “Weg”, spielt im Ausbildungskonzept des ZanshinProjekts die zentrale Rolle. Dabei orientieren wir uns
an Hanshi Roland Habersetzers Vorstellung vom “sanften (jap. jū) Weg” (Karate für Meister. Berlin: Sportverlag, 1999, S.104).
Formen des Jūkaratedō ergänzen die inhaltliche Gestaltung der Tàijíquán-Kurse.
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